Mit der Erkenntnis ist das so eine Sache. Viele meinen, mit einem guten Numerus Clausus oder gar Studienabschluss hätte man schon die Weisheit mit Löffeln gefressen. Fakt ist aber, dass man das Wesentliche, die Wahrheit, niemals in der Schule oder an der Uni gelehrt bekommt. Die Wahrheit wird am liebsten unter den Tisch gekehrt, weil das Licht auch in die dunkelsten Ecken leuchtet und das Böse aufdeckt. Möglichst niemand soll von ihr erfahren. ...

Wir alle haben unsere Aufgabe im Leben. Dies zu erkennen und danach auch zu wirken, das stellt uns vor eine ganz schöne Herausforderung, besonders, wenn wir – zum Beispiel in jungen Jahren – noch reichlich unbekümmert durchs Leben gehen. Von Verantwortung will man meist nichts wissen, verlässt sich gerne auf andere, und wenn es nicht so gut läuft, sieht man die „Schuld“ dafür auch ungern bei sich selbst. ...

Der Segen, den normalerweise in diesen Tagen die Sternsinger durch die Straßen ziehend in die Häuser bringen würden, fällt umständehalber in diesem Jahr anders aus, denn ein persönlicher Besuch ist nicht erlaubt. So gab es auch für mich den Aufkleber für die Tür im Briefkasten heuer als self-service. Andere Zeiten, andere Umstände....

Als der arbeitslose Musiker Clément Mathieu als neuer Pedell im Winter des Jahres 1949 an das Internat „Fond de l’Etang (Grund des Teiches) – eine Anstalt für Kinder aus schwierigen Verhältnissen – kommt, trifft er dort auf eine Gruppe schwer erziehbarer Jungen, unter dem Regiment eines strengen Direktors mit der Maxime „Aktion – Reaktion – Karzer“. Unbarmherzig wird der ganze Alltag reglementiert. ...