Die Nuss und das Meer

Es gibt diese Tage, da fühlt man sich wie die sprichwörtliche Nuss-Schale, die auf dem offenen Meer treibt – winzig klein kommt man sich vor, hilflos, ohne Chance sich gegen diese riesigen Wellen zu behaupten.

Wenn wir von anderen zum Spielball gemacht werden, die auf unserem Rücken beliebig ihre Macht ausnutzen wollen, dann müssen wir unsere Kräfte mobilisieren und uns auf unsere Stärken besinnen. Die kleine Nuss hat doch ihren Ursprung an einem starken Baum, mit kräftigen Wurzeln und majestätischer Krone: Wind und Wetter können ihm so schnell nichts anhaben. Er hat schon viele Früchte hervorgebracht und tut es immer weiter. Abgrenzen müssen wir uns jedoch von faulen Exemplaren, die zu nah an uns heranwollen.

Das Leben kann uns manchmal wirklich wie eine harte Nuss vorkommen. Aber auch eine kleine Nuss-Schale hält ganz schön was an Belastung aus und geht so schnell nicht unter. Erinnern wir uns doch, wo unsere Wurzeln sind! Gott hat uns das Leben geschenkt: im Glauben an ihn reifen wir heran, in seinem Namen können wir wirken – und in seiner Gemeinschaft und unter seiner Obhut sind wir nicht allein!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende – Eure Sabine

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Sabine Patatzki

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