Laetare

Kennt eigentlich jemand irgendjemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, …, der gerade überaus fröhlich und unbeschwert durch diese Zeiten kommt? Ich kenne absolut niemanden. Die Einschränkungen und Verordnungen, mit denen wir alle derzeit leben müssen, sind die eine Sache. Glaubt eigentlich irgendjemand daran, dass wir jemals unsere Freiheit wiederbekommen (sollen)? In Zeiten, in denen man sich mancherorts nicht einmal mehr auf eine Parkbank setzen darf, fällt es schwer, überhaupt wieder an eine Rückkehr zur Normalität zu glauben.

Aber ein jeder hat da ja auch noch sein eigenes Päckchen zu tragen, muss abgesehen von der allgemeinen Zeitqualität mit seinen persönlichen Transiten klarkommen. Wenn diese gerade nicht unbedingt positiv sind, kann man schon mal der Verzweiflung nahe sein. Quasi doppelt gefesselt zu sein, das vermag man kaum auszuhalten.

Die Astrologie kann eine wertvolle Unterstützung sein, die Zeitqualität zu verstehen und unser Leben nicht nur zu begreifen, sondern auch die darin gestellte(n) Aufgabe(n) zu verwirklichen und somit unserer Bestimmung gerecht zu werden. Gegen unser Schicksal kommen wir nicht an. Wollen wir für uns etwas anderes erzwingen, was gerade nicht angezeigt ist, stellen wir uns gegen die göttliche Vorsehung – und werden letztlich daran scheitern und vielleicht unglücklicher sein als je zuvor. Zu gegebener Zeit wird geschehen, was geschehen soll.

Umso wichtiger ist es, nicht seine Lebensfreude zu verlieren. Unser Leben ist ein Geschenk Gottes, als solches sollten wir es auch annehmen und im wahrsten Sinne des Wortes wertschätzen. Der kommende Sonntag „Laetare – freue Dich“ erinnert uns daran, dass die Fastenzeit bald geteilt wird und der Tag dann bereits österlich gefärbt ist.

An Ostern feiern wir die Essenz unseres Glaubens.

Besinnen wir uns auf das, was wir von Gott bekommen haben, und seien wir dankbar für diese Kostbarkeit. Er mutet uns nichts zu, was wir ohne seine Hilfe nicht schaffen könnten. Er ist die sichere Bank, auf der wir jederzeit verweilen können. Schöpfen wir aus unserem Glauben täglich Kraft für diese und kommende Tage, jetzt und allezeit!

Beitragsbild: Albrecht Fietz auf Pixabay

Sabine Patatzki

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